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Oxytocine

Umarmungen fördern Gehirnentwicklung bei Kindern

Durch Berührungen können wir ab dem Babyalter die Gehirnentwicklung positiv beeinflussen.

Das Geben und Empfangen echter Umarmungen kann die Stimmung von Kindern (und natürlich auch Erwachsenen!) sofort verändern. Sie fühlen sich geliebt, umsorgt, sicher und besonders. Kein Zweifel – Umarmungen können auf ganz einfache Weise Großartiges bewirken.

Eine Studie der University of Washington hat nun die Auswirkungen von Umarmungen auf die Gehirnentwicklung bei Babys untersucht. So kann ein sieben Monate altes Baby zwar noch nicht das eigene “Selbst” erkennen, sehr wohl kann es aber seinen Körper von dem der anderen unterscheiden, was Scans der Großhirnrinde sichtbar machten. Eine andere Studie zeigte, dass Babys, die täglich 20 Minuten zusätzlich durchgehend intensiv berührt wurden, sich über zehn Wochen besser entwickelten als die Kontrollgruppe. Sie machten mehr Fortschritte in der Mobilität und in der Wahrnehmung ihres Körpers. Ebenso hatten sie geringere Werte bei dysfunktionalen neurologischen Symptomen. Eine wesentliche Rolle wird dabei dem Oxytocin beigemessen, das als “Bindungs-” oder “Kuschelhormon” bekannt ist und bei jeder Art von Berührung freigesetzt wird: Es beeinflusst die Gehirnentwicklung entscheidend, je mehr es produziert wird. Das Tolle an Umarmungen ist – unabhängig vom Alter – dass sie immer beidseitig sind: Wir können also niemanden umarmen, ohne selbst umarmt zu werden!

Bron: https://www.lustaufsleben.at/spirit-soul/umarmungen-gehirnentwicklung-kindern-11954190

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